Leben in B-Class

25. Oktober 2008

Es gibt Zeiten, da wird Gewohnheit lästig. Das Übliche – ich will es garnicht herannahen sehen, meide wenn möglich jedes Zustandekommen dieser Situation. Ich renne weg. Wenn die aus diesem entspringende Befriedigung aber doch unbedingt nötig ist, wenn es kein komplettes Entkommen gibt, dann muss ich zu Mitteln zweiter Klasse greifen. Aber auch wenn diese nur B-Noten erhalten, so sind sie doch vorzuziehen.

Schlicht des Neuen und unbekannten wegen, einfach weil es nicht das ist, was zur Pflicht geworden ist. Damit lässt sich wenigstens noch ein sich entwickelndes Leben erahnen, erfühlen. Ich bin so doch nicht eingeschlafen, sondern wach und nehme Neues auf, lebe eben.

Ach, so manch eine wird sowas nie verstehen…

Entry Filed under: Hirnflocken. .

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