Carlegs
13. April 2008
Es gibt Momente, in denen hat man(n) eigentlich noch gar nichts erreicht, es steht auch noch absolut in den Sternen, ob der Abend so endet, wie man(n) ihn sich erträumt. Dennoch sind einige solche Momente schon sehr erfüllend, erfreuend, ja geradezu heiß!
Ich gestern Abend zum Beispiel, fahrend im Auto, Nachts, im Dunkeln, durch die Stadt, immer wieder erhellt eine Straßenlaterne das Innere des Wagens und dann immer schaue ich rechts neben mich und sehe diese Beine an denen mein Blick hin und her fährt, oben gebremst durch das Röckchen, unter dem Röckchen, das weiß ich und das erhöht die Temperatur meines Blicks noch zusätzlich, gibt es keine Textilien mehr, nur Haut, Natur, ein Mund, wie ich ihn so gerne küsse…
Die Fahrt geht weiter und ich danke, dass die Verkehrslage meine Ablenkung zulässt. Wir enden in einer geräumigen Wohnung mit warmbunten Wänden, rauchen eine Zigarette, hören etwas Musik und berühren uns. Endlich: meine Hand darf den aufgewärmten Weg meines Auges nachgehen, nachfühlen und schließlich auch weiter erkunden. Darf den zauberhaften, weichen Mund finden. Wie magisch ist doch das Zusammentreffen von Phantasie und reeller Berührung. Die Wirklichkeit, die Überzeugung, dass das Erträumte doch immer wieder übertroffen wird, ist immer wieder umwerfend.
Zauberhaftes Wesen Frau…

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